Analytics
Dados
Métricas
Business Intelligence
Produto Digital

Advanced Analytics – Vollständige Anleitung, Kurzanleitung

Sie haben Google Analytics bereits installiert. Sie wissen bereits, wie viele Besucher Ihre Website hat. Aber wenn Ihr Chef fragt: „Wie hoch ist der LTV der Benutzer?“

Advanced Analytics – Vollständige Anleitung, Kurzanleitung

Sie haben Google Analytics bereits installiert. Sie wissen bereits, wie viele Besucher Ihre Website hat. Aber wenn Ihr Chef fragt: „Wie hoch ist der LTV von Nutzern, die über Instagram im Vergleich zu LinkedIn gekommen sind?“ du stotterst.

Willkommen in der Welt von Advanced Analytics.

Diese Kurzanleitung wurde für Analysten, Vermarkter und Produktmanager entwickelt, die über die Grundlagen (Sitzungen und Seitenaufrufe) hinausgehen und auf die strategische Ebene (Verhalten und Vorhersage) vordringen möchten. Kommen wir ohne weitere Umschweife direkt zur Sache.

Was unterscheidet Basic von Advanced?

  • Grundlegende Analysen: Analysiert das „Was“ und „Wann“. (Beispiel: Wir hatten gestern 1.000 Zugriffe).
  • Erweiterte Analysen: Analysiert das „Wer“, „Warum“ und „Was wird passieren“. (Beispiel: Bei Benutzern, die den Blog lesen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in der folgenden Woche etwas kaufen, um das Dreifache höher.)

Advanced Analytics nutzt Segmentierung, Kohortenanalyse und Datenmodellierung, um komplexe Geschäftsfragen zu beantworten.

3 Schlüsselkonzepte, die Sie jetzt beherrschen sollten

1. Attributionsmodellierung

„Last Click“ ist tot. Wenn ein Nutzer Ihre Anzeige auf Facebook sieht, bei Google sucht und dann direkt auf die Website geht, um zu kaufen, ist es eine Lüge, 100 % des Guthabens an „Direto“ zu geben.

  • Linear: Verteilt die Gutschrift gleichmäßig auf alle Berührungspunkte.
  • Time Decay: Gibt den neuesten Interaktionen mehr Anerkennung.
  • Datengesteuert (GA4): Verwendet KI, um die Bedeutung jedes Kanals mathematisch zu berechnen. Verwenden Sie dies.

2. Kohortenanalyse

Hören Sie auf, auf allgemeine Durchschnittswerte zu schauen. Der Durchschnitt liegt.

  • Falsch: „Unsere durchschnittliche Kundenbindung liegt bei 20 %.“
  • Rechts: „Die Gruppe (Kohorte) der Nutzer, die am Black Friday beigetreten sind, hat eine Bindung von 5 %, die Weihnachtskohorte jedoch 35 %.“ Mithilfe von Kohorten können Sie das Verhalten bestimmter Gruppen im Zeitverlauf isolieren.

3. Ereignisbasierte Analysen (Ereignisse > Sitzungen)

GA4 und Tools wie Mixpanel konzentrieren sich nicht mehr auf „Sessions“, sondern auf „Events“. Ein „Seitenaufruf“ ist nur ein Ereignis. Ein „Klick“, „90 % scrollen“, „In den Warenkorb legen“ sind ebenfalls Ereignisse. Dadurch können Sie die User Journey mit chirurgischer Präzision abbilden, unabhängig davon, ob sie sich auf der Website oder in der App befinden.

Schnelle Checkliste für erweiterte Prüfungen

Wenn Sie heute aufsteigen möchten, überprüfen Sie diese 5 Punkte in Ihrem Setup:

  1. Benutzer-ID aktiviert: Können Sie denselben Benutzer verfolgen, wenn er sich auf seinem Mobiltelefon und dann auf seinem Desktop anmeldet? Wenn nicht, werden Ihre Daten dupliziert.
  2. Benutzerdefinierte Dimensionen: Senden Sie Geschäftsdaten an Analytics? (Beispiel: „Abonnementtyp“, „Gesamtausgabenbetrag“).
  3. Ausschluss des internen Traffics: Ihre Mitarbeiter greifen den ganzen Tag auf die Website zu. Wenn Sie diese IPs nicht filtern, sind Ihre Conversion-Metriken falsch.
  4. Erweiterte Messung: Aktivieren Sie in GA4 die erweiterte Messung, um Scrolls, Downloads und Klicks auf externe Links automatisch zu erfassen.
  5. Verbindung mit BigQuery: Wenn Sie viele Daten haben, exportieren Sie sie nach BigQuery (Data Warehouse). Analytische Stichprobendaten (Sampling); BigQuery nicht.

Tools, um darüber hinauszugehen

Google Analytics ist großartig, aber die Welt ist weit.

  • Hotjar / Microsoft Clarity: Um zu sehen, wie der Benutzer navigiert (Heatmaps und Aufzeichnungen). Analytics sagt „er ist gegangen“, Hotjar zeigt „er ist gegangen, weil der Button nicht funktioniert hat“.
  • Supermetrics: Um Daten aus Facebook-Anzeigen, LinkedIn-Anzeigen und CRM direkt in Google Data Studio (Looker Studio) zu ziehen.
  • Tableau / Power BI: Für die Visualisierung von Unternehmensdaten.

Fazit

Bei Advanced Analytics geht es nicht darum, mehr Berichte zu haben; es geht darum, bessere Fragen zu haben. Anstatt zu fragen: „Wie viele Besuche?“, fragen Sie: „Welches Verhalten lässt einen zukünftigen Kauf vorhersehen?“

Wenn Sie Attribution, Segmentierung und Ereignisse beherrschen, werden Sie vom „Zahlenverarbeiter“ zum „Datenstrategen“.

Lesen Sie auch